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Hans-Peter Hoffmann (Mainz)

 

Vortrag: Fast-genauso-nur-anders: Über das Eigene, das Fremde und die Ähnlichkeiten

18:30 Uhr, WiSo-Gebäude, HS XXIV

 

Die Vorstellung vom „Eigenen“ und „Fremden“ bildete in den vergangenen Jahrzehnten das vorherrschende Paradigma in der Beschäftigung der Kulturen miteinander. Dabei wurde zunehmend deutlich, wie wenig wertfrei dieses Begriffspaar in seiner eigentümlich subjektiven Dialektik seinen Gegenstand und damit seine Ergebnisse vorbestimmt, wie die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem „Fremden“ das „Fremde“ so sehr auflöst wie sie das „Eigene“ als schwer zu Bestimmendes „fremd“ werden lässt. Seit einigen Jahren ist im Bereich der Komparatistik und Germanistik (Tübingen, Konstanz) im Rahmen von Tagungen, Projekten und Veröffentlichungen auf das alte Paradigma der Similaritäten und Ähnlichkeiten hingewiesen worden, um über eine zu etablierende Ähnlichkeitsforschung einen anderen, nicht unumstrittenen Ansatz aufzugreifen und zu entwickeln.

 

 

 

Am Tag des Vortrags bietet Hans-Peter Hoffmann einen Kurzworkshop zum Thema "Übersetzungskritik: Fragen der (Un-)Übersetzbarkeit" an.

(16:00-17:30 Uhr, a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne, Aachener Str. 217, 3. OG, Raum 3.A06)

Anmeldung und Informationen über lea.perraudin(at)uni-koeln.de